Florianimesse am 07.05.2011

Florianimesse zu Ehren unseres Schutzpatrones.
Zu Ehren unseres Schutzpatrones dem heiligen Florian rückte eine Abordnung unserer Wehr nach Zeiselmauer aus um an der heiligen Messe teilzunehmen. Im Anschluss an die Messe lud uns die FF Zeiselmauer zu Speis und Trank beim Florianifest der Familie Berger ein. Weiters besuchten wir auch die FF Königstetten die auch zu Ehren des heiligen Florian eine Messe abhielt.
Wissenswertes:
Der heilige Florian gilt als Schutzpatron der Feuerwehr. Dadurch enstand auch der Ausdruck "Florianijünger" der bis zum heutigen Tage verwendet wird. Auch im Feuerwehrdienst selbst hat der Name Florian eine große Bedeutung. Alle ständig besetzten Funkstationen werden mit dem Namen Florian bezeichnet. So lautet z.B. der Funkrufname unserer Landeswarnzentrale "Florian Niederösterreich".
Laut geschichtlicher Überlieferungen wurde unser Schutzpatron in Cannabiaca dem heutigen Zeiselmauer geboren. Er war ein römischer Beamter der zum christlichen Glauben übertrat. Einer Gruppe Christen sollte im heutigem Lorch in Oberösterreich der Prozess gemacht werden. Florian der zu dieser Zeit in der Verbannung lebte, eilte ihnen jedoch zu Hilfe und wurde wie auch die Gruppe zum Tode verurteilt. Er starb einen Märtyrertod am 4. Mai 304 im heutigen Lorch. Daher auch der Name "Florian von Lorch".
Über den Tod von Florian gibt es zwei überlieferte Geschichten. Laut der ersten Geschichte wurden ihm mit geschärftem Eisen die Schulterblätter zerschlagen. Anschließend wurde der Sterbende mit einem Mühlstein in der Enns ertränkt. Der Sage nach wurde die Leiche geborgen und mit einem Ochsenkarren abtransportiert. An jener Stelle wo der Ochse stehen blieb wurde Florian begraben. Über seinem Grab entstand später das heutige Stift Sankt Florian.
Laut der zweiten Überlieferung war keiner dazu bereit die Hinrichtung von Florian zu vollziehen. Schließlich stieß ihn ein Soldat, mit einem Mühlstein um den Hals hängend in die Enns. Als der Soldat dem ertrinkenden nachschauen wollte, erblindete er. Die Leiche tauchte wieder auf und wurde von den Wellen auf einen Felsen geworfen. Ein Adler setzte sich mit ausgebreiteten Flügeln zu Florian, um ihn vor der Schändung durch die Heiden zu bewahren. Einer Frau erschien er in der folgenden Nacht mit der Aufforderung ihn zu bestatten. Die Ochsen die den Leichnam transportierten waren bereits vor Durst erschöpft, worauf auf wunderbare Weise eine Quelle entstand- der noch Heute fließende Floriansbrunnen.





